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	<title>Schreiben Archive - Daniela Flesch</title>
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	<title>Schreiben Archive - Daniela Flesch</title>
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		<title>Dieser einzigartige Film im Kopf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniela]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 22:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy-Roman]]></category>
		<category><![CDATA[gedrucktes Buch]]></category>
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<p>Vor ein paar Jahren stand ich in einer Buchhandlung und suchte nach einem Geschenk für die Tochter einer Freundin. Ich stöberte gerade in einem Regal und suchte nach einem Fantasy-Roman, als mich ein junger Mann ansprach. Er erzählte mir, dass er Autor sie und gerade sein erstes Buch geschrieben hat und fragte mich, ob er mir dieses kurz zeigen dürfe. Da ich neugierig war, sagte ich „Ja, sehr gerne“. Anstatt ein Buch aus dem Regal oder seiner Tasche zu ziehen, zeigte er mir sein Buch auf einem Tablet. Er gab mir eine kurze Zusammenfassung der Geschichte und erklärte mir voller Begeisterung, dass ich mir die Geräusche aus der Geschichte, wie zum Beispiel das Aufeinanderschlagen von Schwertern oder Vogelgezwitscher per Klick auf das jeweilige Wort anhören könne. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Dieser junge Mann war so enthusiastisch und so begeistert von den technischen Spielereien, doch ich konnte damit leider gar nichts anfangen. Wo bleibt denn da das Kopfkino?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fantasie oder digitales Hörerlebnis?</strong></h2>



<p>Wenn ich ein Buch lese, vor allem einen Roman, dann nutze ich meine Fantasie und ich will mir auf gar keinen Fall das Aufeinanderprallen von Schwertern oder Vogelgezwitscher per Klick anhören. Ich will mein eigenes Kopfkino. Wenn ich ein Buch hören möchte, höre ich ein Hörbuch, doch wenn ich ein Buch lese, dann will ich auch ein Buch in der Hand halten und meiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen. Etwas dazwischen gibt es für mich nicht.</p>



<p>Ich fragte den jungen Autor, ob es sein Buch auch als gedrucktes Exemplar gibt, doch er verneinte. Also versuchte ich ihm schonend beizubringen, dass ich mit seiner digitalen Variante leider nichts anfangen kann, doch dass ich sein Buch in einer Papierversion gerne gekauft hätte. Und das meinte ich auch so. Autoren und solche, die es mal werden wollen, sollten sich schließlich gegenseitig unterstützen. Er war sichtlich enttäuscht, dass ich seine Begeisterung nicht teilte, bedankte sich aber trotzdem für meine Zeit und wünschte mir noch einen schönen Tag. Ich wünsche ihm ebenfalls einen schönen Tag und viel Erfolg mit seinem Buch. Er bedankte sich und ging leicht bedröppelt von Dannen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ich hätte es gekonnt &#8211; wenn ich es gewollt hätte</strong></h2>



<p>Ich dachte noch eine Weile darüber nach, ob ich mich wirklich nicht auf sein digitales Buch hätte einlassen können. Sicher, ich hätte es gekonnt&nbsp; &nbsp;̶&nbsp; wenn ich es gewollt hätte. Aber ich wollte nicht. Beim Lesen möchte ich meine eigenen Bilder und Geräusche im Kopf haben, denn genau das ist es, was eine Erzählung in einem Buch für mich ausmacht: die eigenen Bilder und Geräusche, dieser einzigartige Film, der in meinem Kopf entsteht, und den nur ich so sehen und hören kann.</p>



<p>Bücher müssen für mich gedruckt sein, damit ich mich richtig auf ein Buch (eine Geschichte, ein Thema) einlassen kann. Wenn ich in einer Buchhandlung bin, bin ich im 7. Himmel. Ich möchte in meine Fachbücher kleine, wieder ablösbare Markierungen einkleben können, um für mich relevante Stellen zu markieren. Ich möchte gedruckte Bücher verschenken und meinen Nichten aus gedruckten Büchern vorlesen. Ich finde es toll, wenn mir jemand in der Bahn gegenübersitzt und ein Buch liest. Dann versuche ich einen Blick auf das Cover zu erhaschen, weil ich neugierig bin, was die Person gerade liest. Ich mag es, gebrauchte Bücher zu kaufen, die vorne eine persönliche Widmung haben. Mir geht das Herz auf, wenn ich im Wartezimmer beim Arzt ein Elternteil sehe, das seinem Kind ganz leise aus einem Buch vorliest. Eine Welt ohne (gedruckte) Bücher – für mich einfach unvorstellbar.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-b3b045ef9855fc5339ab29adba140b28" style="color:#787878;font-size:14px"></p>



<p>Bild: Joel Fazhari, Pixabay</p>
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		<title>Über die Macht von Büchern</title>
		<link>https://www.daniela-flesch.de/ueber-die-macht-von-buechern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniela]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 10:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Einfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hattest du als Kind ein Lieblingsbuch, das dir deine Eltern immer wieder vorlesen mussten, weil die Geschichte etwas mit dir gemacht hat, ohne dass du damals hättest sagen konnten, was genau dich so fasziniert hat? Hast du schon mal eine Biografie gelesen, die dich so sehr beeindruckt oder berührt hat, dass du daraufhin etwas in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:16px">Hattest du als Kind ein Lieblingsbuch, das dir deine Eltern immer wieder vorlesen mussten, weil die Geschichte etwas mit dir gemacht hat, ohne dass du damals hättest sagen konnten, was genau dich so fasziniert hat? Hast du schon mal eine Biografie gelesen, die dich so sehr beeindruckt oder berührt hat, dass du daraufhin etwas in deinem Leben verändert hast, weil du dieses Kribbeln, dass du beim Lesen der Biografie gespürt hast, auch in deiner eigenen Biografie spüren wolltest? Hast du schon mal ein Fachbuch gelesen, das dir so viel wertvolles Wissen vermittelt hat, das du anhand dessen dein Leben (oder zumindest einen Lebensbereich) in eine neue Bahn gelenkt hast? Wenn du auf eine dieser Fragen mit &#8222;Ja&#8220; geantwortet hast, hast du zumindest eine Vorstellung davon, wie mächtig Bücher sein können. </p>



<p style="font-size:16px">Ich glaube daran, dass Bücher die Macht haben, unser Leben maßgeblich zu beeinflussen, wenn wir bereit sind, uns ganz auf das jeweilige Buch einzulassen. Das bedeutet, nicht nur das Buch aufzuschlagen, sondern auch unseren Geist zu öffnen und unseren Gedanken Raum zu geben. Das bedeutet, auch das zu lesen, was zwischen den Zeilen steht. Es bedeutet, genau hinzuhören, welche Stimmen in uns laut werden und genau hinzusehen, was das Buch mit uns macht und wie es uns verändert. Es bedeutet, nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Bücher haben unsere Welt geprägt</strong></h2>



<p style="font-size:16px">Bücher sind weit mehr als nur bedrucktes und gebundenes Papier. Sie haben unsere menschliche Entwicklung und unsere Gesellschaft maßgeblich geprägt. Sie sind ein Abbild unseres Denkens, unseres Wissens, unserer Kultur und unserer Träume. Bücher hinterfragen den Status quo, klären auf, inspirieren und fördern die persönliche Entwicklung. Sie sind Tore in andere Welten und andere Zeiten, aber auch Tore in die Köpfe anderer Menschen.</p>



<p style="font-size:16px">Schon in der Antike wurden Informationen auf Schriftrollen und später in Büchern festgehalten, um das Wissen zu erhalten. Ohne Bücher wären viele Erkenntnisse der Antike, wie die Werke von Aristoteles oder Hippokrates, verloren gegangen.</p>



<p style="font-size:16px">Am deutlichsten wird der Einfluss von Büchern sicher anhand der Bibel. Schätzungen zufolge ist sie mit 5 Milliarden Exemplaren das meistverkaufte und das am weitesten verbreitete Buch der Welt. Sie bildet die Basis für den jüdischen und den christlichen Glauben und beeinflusst noch immer das Denken und Handeln von Milliarden Menschen weltweit.</p>



<p style="font-size:16px">Kein anderes Buch ist so bedeutsam. Doch auch Werke wie <em>Das Kapital</em> von Karl Marx, <em>On the origin of species</em> von Charles Darwin oder auch <em>Onkel Toms Hütte</em> von Harriet Beecher Stowe hatten einen tiefgreifenden und revolutionären Einfluss auf das Denken und die Gesellschaft ihrer Zeit.</p>



<p style="font-size:16px">Autoritäre Regime zensierten Bücher nicht nur, sondern verbrannten sie auch. Sie fürchteten, dass diese das kritische Denken der Menschen fördern und dadurch ihre Herrschaft gefährden könnten. Man duldete keine alternativen Ideen oder Kritik am Regime. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bücher bedeuten Fortschritt</strong></h2>



<p style="font-size:16px">Ohne die revolutionäre Erfindung des Buchdrucks hätte sich die Menschheit vermutlich deutlich langsamer entwickelt. Wir hätten unser Wissen hauptsächlich mündlich oder durch handgeschriebene Manuskripte weitergegeben. Das hätte die Verbreitung jedoch stark eingeschränkt. Bildung wäre wahrscheinlich ein Privileg der Elite geblieben. Der wissenschaftliche Fortschritt wäre deutlich langsamer vorangeschritten, denn der Austausch von Ideen und Erkenntnissen wäre deutlich erschwert gewesen.</p>



<p style="font-size:16px">Auch wenn wir heute in der zunehmend digitalen Welt leben, haben Bücher in meinen Augen noch immer ihren berechtigten Platz in unserem Leben. Ich kann und will mir eine Welt ohne Bücher nicht vorstellen und ich hoffe, dass es, solange ich lebe, noch Bücher in gedruckter Form geben wird. </p>



<p></p>



<p>Bild: Erstellt mit KI</p>



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